Sep

27

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute möchte ich Ihnen einmal vor Augen führen, wie leicht es ist, sich selbst zu finden, wenn Sie sich nur darauf einlassen!

Wieviele von Ihnen haben das tägliche Hamsterrad satt, in dem Sie sich gefangen fühlen, ohne dass Sie ein Licht am Ende des Tunnels sehen können? Verdienen Sie, was Sie verdienen? Machen Sie wirklich das aus Ihrem Leben, was Sie schon immer machen wollten? Fühlen Sie sich wert – geschätzt mit dem, was Sie tun? Ist Ihnen Ihre verdiente Anerkennung sicher?

Oder schleppen Sie sich jeden morgen zu einer Tätigkeit, die Sie nicht mögen, mit Kolleginnen und Kollegen, die Sie nicht schätzen, um dann den Feierabend zu verbringen, mit Fernsehprogrammen, die Sie langweilen?

Aber warum ist das so?? Wie oft haben Sie sich schon gesagt, dass Sie etwas ändern wollen, aber Sie wissen beim besten Willen nicht, wo Sie anfangen sollen? Sie haben eine Ahnung, dass Sie so nicht weiter machen wollen, aber welche Alternativen gäbe es gerade in Ihrem Fall?

Oder gehören Sie auch zu den Menschen, die diese Fragen vom Personalchef fürchten:” Worin liegen ihre Stärken – wo sehen Sie ihre Schwächen?” Zu diesem Fragen fallen Ihnen auf Anhieb keine Antworten ein;  so antworten Sie meistens etwas lahm:” Ich bin teamfähig und flexibel sowie kundenorientiert!” Aber Sie wissen innerlich genau, dass dies in der heutigen Arbeitswelt Selbstverständlichkeiten sind, die einfach vorausgesetzt werden!

Wie können Sie sich nun aus diesem Dilemma befreien??

Nehmen Sie einen Zettel und einen Stift zur Hand.  Geben Sie sich mindestens eine Stunde Zeit. Schalten Sie alle störenden Elemente aus ( Handy, Telefon). Machen Sie jetzt auf dem Zettel das so genannte “Adenauer-Kreuz”. Auf die eine  Seite schreiben Sie die Überschrift: STÄRKEN auf die andere die Überschrift: SCHWÄCHEN.

Nun beginnen Sie in aller Ruhe das zusammenzutragen und auf zuschreiben, was Ihnen einfällt. Hierbei sollten Sie beachten, dass es nicht nötig ist, hochtrabende Dinge zu Papier zu bringen – nein, im Gegenteil, gerade die kleinen und scheinbar nicht erwähnenswerten Dinge sind es, die endlich einmal aus der Tiefe geholt und gewürdigt werden müssen!

Einige Beispiele sollen Ihnen helfen:

Beschäftigen Sie sich zuerst – dies ist wichtig!! – mit Ihren Stärken. Wenn Sie so beginnen, werden Sie erstaunt sein über sich selber und darüber, wieviele Stärken Sie besitzen! Hier einige Gedankenanregungen:

Können Sie gut zu hören?
Können Sie gut kochen? Wenn ja, welches Gericht besonders gut?
Können Sie gut Witze erzählen?
Sind Sie ein/e gute/r Gastgeberin/ Gastgeber?
Sind Sie besonders sportlich?
Kennen Sie sich mit Blumen/Botanik aus?
Können Sie besonders gut mit älteren Menschen umgehen?
Verstehen Sie viel von Musik?
Haben Sie ein Hobby und sind ein/e Fachmann/Fachfrau auf diesem Gebiet?
Können Sie gut dichten/schreiben/vorlesen?
Sind Sie besonders redegewandt?

Dies sollen nur einige Gedankenanstösse für Sie sein, in welche Richtungen Ihre Überlegungen Sie führen könnten.Lassen Sie auch nicht die kleinsten Dinge – mögen Sie Ihnen auch noch so unbedeutend erscheinen- aus. Dies ist wichtig, damit Sie nachher ein möglichst vollständiges Gesamtbild erhalten.
Wenn eine Stunde – dies ist auch lediglich eine Empfehlung – nicht ausreicht, nehmen Sie sich soviel Zeit, wie Sie benötigen; werden Sie in dem von Ihnen gesetzten Zeitlimit nicht fertig, dann nehmen Sie die Gedanken an einem anderen Tag wieder auf. Feilen Sie so lange an Ihrer Checkliste, bis Sie den Eindruck der Vollständigkeit haben!
Wenn Sie mit sich zufrieden sind und glauben, alle Stärken erfasst zu haben, erst dann wenden Sie sich bitte Ihren Schwächen zu – Sie werden bemerken, dass Sie diese nun in einem völlig anderen Licht sehen werden… bei den vielen Stärken, die Sie zusammengetragen haben, darf man ja auch mal ein paar Schwächen haben, nicht wahr? Die hat ja jeder Mensch!
Lesen Sie danach noch einmal alle die Stärken in Ruhe durch, die Sie zusammengetragen haben: mit Sicherheit werden Sie sich wundern, was alles in Ihnen steckt – haben Sie gedacht, dass Sie so vielseitig sind? Freuen Sie sich an diesen Eigenschaften und loben Sie sich innerlich! Leider ist es in Deutschland “chick”, sein Licht unter den Scheffel zu stellen – unsere amerikanischen Freunde und das Land mit den meisten “Self -made-Millionären” sind uns in diesem Punkt um Längen voraus!

Sie werden feststellen, dass Sie zu sich selbst sagen können:” Ich bin Spitze!” Geniessen Sie das Gefühl – Sie werden bemerken, dass dieses Ihnen ein neues Lebensgefühl vermitteln wird!
In Zukunft wird Ihnen sofort auf die Frage, worin Ihre Stärken und Schwächen bestehen, Vieles einfallen; dieses wird Ihnen mit Sicherheit auch in beruflicher Hinsicht eine große Hilfe sein, ganz in dem Sinne einer Tempelaufschrift vor vielen, vielen Jahren” Erkenne Dich selbst!”

Ich wünsche Ihnen von Herzen ein gutes und vollständiges Ausfüllen Ihrer ganz persönlichen Checkliste!
Ihre
Marina Schott

Sep

25

Kennen Sie folgende Situationen?

  • Sie sagen oft einfach, fast reflexartig „ja“ bei jedem Wunsch, der an Sie herangetragen wird, ohne, dass Sie sich überlegen, was für Sie einen Vorteil bringt, oder was Ihnen gerade nützt?

  • Sie können Ihrem Gegenüber nicht oder nur sehr schwer vermitteln, was für Sie wichtig ist und kommunizieren viel zu wenig Ihre Wünsche mit dem anderen?

  • Sie sind bereit, auch noch nachts zur die Tankstelle zu fahren (Entfernung 5 km) auch wenn Sie sich den ganzen Tag über gestritten haben, um Ihrem Partner ein six-pack Bier zu holen, anstatt ihm zu sagen, dass er wohl eine Mei..e hat, Sie nach diesem unschönen Tag auch noch um Etwas zu bitten? Und dann noch soo spät???

  • Sie geben schnell und auch dann nach, selbst wenn der andere klar im Unrecht ist?

  • Sie haben nicht so viel Selbstvertrauen und vor allem Angst, wenn Sie Ihre Meinung sagen, dass der Partner Sie verlassen könnte?

  • Sie möchten immer und bei allen Menschen (auch im beruflichen Umfeld) gut angesehen sein, unabhängig davon, ob Sie diese Menschen nun besonders schätzen oder nicht?

  • Sie sagen “JA“ wenn jemand in Ihrer näheren oder weiteren Umgebung Hilfe benötigt, auch, wenn Sie erkennen, dass Sie lediglich ausgenutzt werden?

  • Sie sind nicht besonders belastbar und gehen möglichst jedem Konflikt- also einer Auseinandersetzung – aus dem Weg?

  • Auch wenn Sie es geschafft haben, dass „Frieden“ einkehrt, können Sie mit der Situation nicht zufrieden sein, da Sie instinktiv spüren, dass dies lediglich ein „fauler Frieden“ ist?
  • Sie haben sich nach einem anstrengenden Arbeitstag fest vorgenommen, zu Hause gemütlich in die Badewanne zu gehen und sich mit einem Glas Prosecco zu verwöhnen……Plötzlich klingelt das Telefon und eine weit entfernte Bekannte bittet Sie inständig, sie zum Flughafen zu bringen: Sie sagen nicht etwa: „Das ist mir jetzt zu knapp, warum hast du mir nicht früher gesagt, dass du heute die Absicht hast, zu verreisen?“ sondern Sie drehen den Wasserhahn resigniert zu und ziehen Ihren Mantel an……?

Wenn Sie diese Fragen in der Mehrzahl mit „JA“ beantworten, dann hilft Ihnen mein ultimativer Ratgeber:

“Harmoniesucht besiegen“©

Sie wollen sich von dem Druck, und dem damit verbundenen Unwohl-Sein, den dieses Handeln für Sie mitbringt, zu befreien.

  • Sie wollen endlich als eigenständige Persönlichkeit wahrgenommen werden und nicht lediglich über Ihre Hilfsbereitschaft definiert werden?

  • Es ist für Sie wichtig, wieder einmal das tun zu können, was Sie wollen und nicht immer“ um des lieben Friedens willen“ klein beigeben zu müssen?

  • Sie möchten um Ihrer selbst willen geschätzt und gemocht werden und nicht wegen Ihrer Hilfsbereitschaft Ihre „Daseinsberechtigung“ erhalten?

  • Ihre Partnerschaft soll auf gleich berechtigten Füßen stehen nach dem Motto:
    „Du bist o.k., aber ich bin es auch, so, wie ich bin?“

Wenn Sie sich auch nur in einer der geschilderten Situationen wiedererkennen, dann lesen Sie mein Anleitungsbuch “Harmoniesucht besiegen“©, dass Sie Schritt für Schritt aus der Harmoniesucht befreit – kurz, knapp, wirkungsvoll!
Lesen Sie meinen Ratgeber, und ich verspreche Ihnen erstaunliche und umsetzbare Ergebnisse.
„Harmoniesucht besiegen“© – Das Giga-Anleitungsbuch. Wenn jede Auseinandersetzung zur Qual wird, wenn Sie Ihren Standpunkt nicht nachdrücklich klar machen können – dann zeige ich Ihnen in einer Schritt-für-Schritt Anleitung anhand von praktischen Beispielen, wie auch Sie ein entspanntes und glückliches Leben führen können.

Dies werden mit Abstand die wichtigsten Zeilen sein, die Sie je lesen werden!

Für unglaubliche 9,59 €, die Ihnen eine Veränderung Ihres Lebens schenken können – griffig, kurz und knapp!

ebook "Harmoniesucht besiegen"

Gönnen Sie sich diese Schritt-für-Schritt-Anleitung hier!

Ich wünsche Ihnen eine gute Umsetzung – Sie haben es sich verdient!

Herzlichst Ihre

Sep

15

Liebe Leserinnen und Leser,

ich hatte in der letzten Zeit ein wenig Musse, mir Gedanken über meinen Blog zu machen, daher brauchte ich auch eine kleine Aus-Zeit. Folgende Fragen habe ich mir gestellt: Wie kann ich für jedermann einen Nutzen bieten? Welche Problemlösungen beschäftigen die meisten meiner Leserinnen und Leser? Wie kann ich es anstellen, dass mein Blog mehr Interesse hervorruft,mehr Anregungen bietet und Gedanken anstößt und vorallem demzufolge auch mehr Echo in Gang setzt??? – denn aufgerufen werden die Artikel schon, aber leider haben – bis jetzt – die wenigsten Leserinnen und Leser einen Kommentar abgegeben, der das Salz in der Suppe eines blogs ist!

Ich bin zu dem Ergebnis gekommen, dass das von mir favorisierte Thema” Harmoniestreben” viele Menschen zwar anspricht, aber die Thematik doch vielleicht ein wenig zu eng gesteckt ist, um ein vielfältiges Echo hervorzubrigen, wie ich es mir aber sehr wünschen würde! Deshalb möchte ich in Zukunft ein vielfältigeres Spektrum behandeln.

Auf Grund meiner Ausbildung als Vermittlungscoach habe ich schon vielen Menschen in verschiedenen Situationen helfen können, denn Hilfe anzubieten und nicht nur Artikel zu verschiedenen Themen zu schreiben, ist der Sinn meines Blogs!

Schreiben Sie mir also einfach, was Sie bewegt, ob auf dem beruflichen oder privaten Sektor, und ich werde Ihnen gerne mit meinem  Rat zur Seite stehen.

Um dieses neue Kapitel einzuleiten, möchte ich einen Teil aus dem Kapitel “Karma und Reinkarnation” von Thorwald Dethlefsen aus seinem Buch: ” Das Leben nach dem Leben”, Verlag Goldmann 1984 zitieren; ich empfehle allen Interessierten, sich dieses Buch zu kaufen, da es auf dem Weg der Selbstfindung von ungeheurer Hilfe sein kann. Ich zitiere deshalb daraus, weil ich das Rad ja nicht neu zu erfinden brauche und Herr Dethlefsen aus seiner profunden Kenntnis der Gegebenheiten genau das anspricht, was auch mir unter vielen anderen Punkten ein Anliegen ist, um einen kleinen Schritt auf dem so notwendigen Weg zur Selbsterkenntnis zu gehen: ( was wiederum zu meinem Hauptthema führt, denn ob man Harmoniesüchtig ist, muss jeder für sich selbst erkennen!)

“Es gibt keinen Zufall! Der gesamte Lebenslauf eines Menschen ist aus dem Horoskop ersichtlich, dem Abbild der Gestirnskonstellation in der Minute der Geburt. Mein ganzes Leben hängt von dem Zeitpunkt der Geburt ab. Wäre ich also “zufällig” ein paar Stunden früher oder später geboren, wäre ich ein ganz anderer Mensch mit einem ganz anderen Schicksal geworden……….” ” Jedes Ereignis ist die formale Verwirklichung eines Inhalts. Also kann der Zeitpunkt der Geburt nicht zufällig sein, sondern muß formaler Ausdruck von Inhalten sein. Wo sind aber diese Inhalte, die den Beginn des Lebens formal determinieren? Hierauf gibt es nur eine logische Antwort: in einem früheren Leben! Die nicht gelösten und “erlösten” Probleme des vorigen Lebens setzen den Inhalt, der sich gesetzmäßig einen formalen adäquaten Zeitpunkt zur Inkarnation sucht. Das Horoskop einer  Geburt, diese Lebensformel ist gleichzeitig eine Art Bilanz des letzten Lebens. Die Natur hat Zeit: Was der Mensch nicht in diesem Leben verwirklicht, nimmt er mit ins nächste – erspart bleibt ihm nichts!”…….” Ein Leben ist also das Ergebnis des vorigen Lebens und gleichzeitig das Fundament des nachfolgenden Lebens. Mit anderen Worten: Ich ernte in diesem Leben die Früchte,- seien sie nun gut oder schlecht! -, die ich in meinem vorigen Leben gesät habe, säe aber gleichzeitig die Früchte meines nächsten Lebens. Zeitlich verkleinert gilt das gleiche für jede einzelne Tat: Sie ist immer Form eines füheren Inhalts und gleich zeitig Inhalt für eine spätere Form. Bewußt leben heißt, in jedem Augenblick sich dieser Verantwortung nach beiden Seiten hin gegenwärtig zu sein.”

Diese Zeilen habe ich für Sie ausgesucht, in der Hoffnung, dass sie den Einen oder Anderen zum Nachdenken anregen werden.

Sie lesen bald wieder von mir! Bis dahin: bleiben Sie gesund!

Herzlichst

Marina Schott

Sep

1

Liebe interessierte Leserinnen und Leser,

da es in aller Regel so ist, dass wir anderen oft besser helfen können als uns selbst, möchte ich heute einmal das Thema “Partnerschaft in Hinsicht auf Harmoniesucht” behandeln.

Wie kann ich nun erkennen, ob meine Freundin/ oder mein Freund harmoniesüchtig ist?

Vielleicht hat ja der eine oder andere von Ihnen schon einmal bemerkt, dass es egal ist, was er vorschlägt oder sagt, der Freund/ die Freundin stimmt fast immer zu.  Es kommen kaum Einwände oder Gegenvorschläge.  Alles, was Sie sagen oder tun, findet beim Anderen Gefallen – so scheint es Ihnen wenigstens. Merkwürdig kommt dies Ihnen jedenfalls vor, weil eine immer währende Einigkeit in allen Belangen des Lebens in den seltensten Beziehungen existiert. Sie würden sich auch manchmal wünschen, dass eine Reaktion erfolgte beim Anderen in Form eines anderen Vorschlags, eines Einwandes oder eines Widerspruchs?! Jedoch sind Ihnen kontrovers diskutierte Themen in Ihrer Partnerschaft unbekannt. Sie haben aber noch nicht mit Ihrem Partner/ihrer Partnerin gesprochen, da dies natürlich für Sie auch eine Komfortzone bedeutet, die zu verlassen mit Mühe und gegenseitiger Arbeit verbunden ist. Auf der anderen Seite wünschten Sie sich öfter einmal mehr Reaktion beim Anderen und vorallem fehlt Ihnen das, was oft als “Salz in einer Beziehung” bezeichnet wird, nämlich eine anregende und für beide Seiten konstruktive Diskussion.

Leider kommt es dazu nicht, da Ihr Partner/Ihre Partnerin alles grundsätzlich gut und richtig findet, was auch immer Sie sagen oder vorschlagen. Kommt Ihnen die eine oder andere Situation bekannt vor? Haben Sie sich schon einmal Gedanken darüber gemacht, warum dies so ist? Oder dachten Sie manchmal, dass diese Widerspruchslosigkeit auch keine auf Dauer befriedigende Situation darstellt? Was haben Sie dann unternommen, oder haben Sie überhaupt schon einmal mit dem Gedanken gespielt, dagegen etwas zu unternehmen? Haben Sie dieses Verhalten, alles hinzunehmen, vielleicht auch schon im Berufsleben Ihres Partners/Ihrer Partnerin beobachtet oder aus den Erzählungen entnommen?

Wenn Sie diese Fragen durchgängig mit “JA” beantworten können und Sie sich damit unwohl in Ihrer Partnerschaft fühlen, ist Handeln angesagt. Aber wie??

Sprechen Sie einfach in Situationen, in denen Sie dies bemerken, offen mit Ihrem Partner/Ihrer Partnerin. Fragen Sie,  ob er oder sie wirklich mit der und der Lösung einverstanden ist. Fragen Sie nach ihrer/seiner Meinung in der bestimmten Situation, die Sie gerade mit ihm/ihr durchleben. Kommunizieren Sie einfach Ihre Gedanken. Lassen Sie den Anderen wissen, dass Sie wichtig finden, was er oder sie denkt und dass Sie an Ihrer Seite eine Persönlichkeit haben möchten und nicht jemanden, der zu allem “JA” und “Amen” sagt.

Im allgemeinen wird in den meisten Partnerschaften zu wenig oder gar nicht kommuniziert – die hohen Scheidungs – bzw. Trennungsquoten beweisen es. Die meisten Beziehungen gehen nicht auseinander, weil alles totgeredet sondern totgeschwiegen wurde. Suchen und finden Sie eine Kommunikationsebene  – gemeinsam – die es Ihnen ermöglicht, über sämtliche Dinge Ihres Lebens zu sprechen, von belanglosen Dingen, denn auch diese sind wichtig, bis hin zu Problemdiskussionen.

Dies bedeutet für Beide Arbeit und ein Sich-aufeinander-Einlassen. Wenn Sie jedoch diese Hürde genommen haben, werden Sie sehen, wie sehr zum Vorteil sich künftig Ihre Beziehung gestalten wird!

Dass Ihnen dieses gelingen möge, wünsche ich Ihnen von Herzen.

Ihre Marina Schott

Aug

9

Liebe Leserinnen und Leser,

lange habe ich nichts mehr auf meinem Blog veröffentlicht, denn dazu war ich nicht fähig. Da dies ein Blog ist, der sich mit psychologischen Dingen beschäftigt, dachte ich mir, dass ich einfach einmal meiner Trauer um den Verlust meiner Schwester Luft machen kann und soll. Schreiben soll  auch helfen, zu verarbeiten. 

Am 7. Dezember 2009 bekam meine Schwester die grauenvolle Diagnose, dass sie Bauchspeicheldrüsenkrebs habe. Ich war schockiert und verzweifelt, da ich wußte, dass dies, wenn nicht ein Wunder geschieht, das Todesurteil für sie war. Die Hilflosigkeit, mit der der Mensch vor so einer Eröffnung steht – sowohl der Betroffene als auch die Angehörigen- zeigt einmal mehr, dass der Mensch, trotz großer Dinge, die er geleistet hat, in seinem innersten Wesen klein und hilflos ist. Ich war unglaublich verzweifelt und konnte es anfangs im wahrsten Sinne des Wortes nicht “fassen”. Ich möchte an dieser Stelle auch sagen, dass wir einander niemals so besonders nahe waren- sie war 6 Jahre jünger als ich- und wir waren völlig verschiedene Naturen.  Sie hatte auch noch ein großes Problem, dass aber natürlich für sie nicht existierte: sie war magersüchtig.!

Ich habe sie immer sehr geliebt und alle Versuche meinerseits, eine Aussprache herbeizuführen, fielen nicht auf fruchtbaren Boden; meine Schwester sah wohl keine Notwendigkeit, sich mit mir aus zu sprechen. Ich wollte nun meinerseits auch nicht aufdringlich sein – sie hatte einen sehr anstrengenden und fordernden Job – also habe ich dann mit den Jahren auch nicht weiter auf sie eingeredet.

Am 27. Juni hatte sie Geburtstag und natürlich fuhr ich zu ihr. Sie gab eine ganz große Feier in einer tollen Location. Alles war wirklich perfekt. Sie hielt auch noch eine Rede, obwohl sie unglaublich schwach und zerbrechlich wirkte und war - kein Wunder bei 35 kilo und 1,68. Ich habe diesen Anblick kaum ertragen können und fast nur geweint. Ich hatte so einen unsagbaren Schmerz in mir, auch deshalb, weil wir uns eben nie ausgesprochen haben, um vielleicht die Chance zu haben, unsere  Beziehung zu verbessern. Sie war immer so beherrscht und kontrolliert bis zum Äußersten – eben so, wie magersüchtige Menschen sind. Eine Leichtigkeit des Seins fehlte ihr völlig – wie gerne hätte ich ihr ein wenig von mir abgegeben! Als ich sie an ihrem Geburtstag sah, wußte ich, dass es unwiederbringlich sein würde, dass sie stirbt. Trotzdem machten wir uns aus, dass ich sie am 7.8. besuchen wollte, um drei Tage bei ihr zu bleiben. Wir wollten einfach Zeit miteinander verbringen.  Davor hatte ich ein wenig Angst, denn sie brauchte medizinische Betreuung, wovon ich nun gar keine Ahnung habe, aber mein Schwager beruhigte mich dahingehend, dass dies natürlich eine Krankenschwester übernehmen würde. 

Am 1. August rief meine Schwägerin mich an, um mir mitzuteilen, dass ich, wenn ich meine Schwester noch einmal lebend sehen wollte, sofort kommen müsse. Ich hatte eine Fahrt von fast 600 Kilometern vor mir – ich sprang sofort in meine Auto- immer in Panik, dass ich sie nicht mehr lebend sehen werde können, denn ich fuhr von einer Baustelle  zur nächsten und von einem Stau zum anderen. Ich schaffte es dennoch, sie noch eine viertel Stunde zu sehen – wir haben uns an den Händen gehalten und fast nichts gesagt, da sie schon unglaublich schwach war. Ich wußte instinktiv, dass dies das letzte Mal war, dass ich sie lebend sah und versuchte, mich von ihr ( innerlich) zu verabschieden. Dass dies nicht funktionierte,  jedenfalls nicht bei mir, habe ich gemerkt, als mich mein Schwager am 7.8. um 23:00 anrief, um mir mitzuteilen dass sie um 21.00 gestorben sei. Einerseits war ich so erleichtert, dass nun endlich ihr Leiden vorbei ist und sie dort ist – davon bin ich fest überzeugt – wo es ihr gut geht. Andererseits hat mich doch die Trauer darüber, dass wir nicht mehr sprechen können, übermannt. Ich kann es noch gar nicht fassen, dass sie nicht mehr lebt – dies ist mein erster Gedanke morgens und mein letzter am Abend.Bezeichnend auch, dass sie gerade an dem Tag, an dem ich zu ihr kommen wollte, starb.

Loszulassen ist oft schwierig und dennoch so unendlich wichtig. Festzuhalten ist egoistisch, und trotzdem ist dies alles leichter gesagt als getan. Vorallem hat wirklich alles seine Zeit, und deshalb muss man sich diese Zeit der Trauerarbeit auch gönnen!  

Magersucht hat nun wieder doch sehr viel mit den Themen, mit denen ich mich auf meinem Blog beschäftige, zu tun. Denn dies ist der Schrei nach Liebe. Ich habe es niemals geschafft, meine Schwester dazu zu bringen, dass sie sich selbst liebt, dazu war ihre Krankheit der Magersucht schon zu weit fortgeschritten. Die wenigsten Psychologen sind dazu in der Lage, diesen Menschen zu helfen- es ist eines der kompliziertesten Krankheitsbilder auf diesem Gebiet!

Meine Schwester wurde 50 Jahre jung.!

Herzlichst Ihre

Marina Schott

Jul

30

Liebe Leserinnen und Leser,

wie ich Ihnen gestern versprochen habe, folgt also hier die Fortsetzung des Artikels: (wieder nehme ich, der Einfachheit halber, den “männlichen” Artikel – gemeint  sind immer Personen beider Geschlechter!)

Vielleicht hat ja der Eine oder Andere von Ihnen schon damit begonnen, sich ein paar Dinge über sich selbst zu notieren? Das würde mich riesig freuen, ist es doch der erste Schritt auf dem Weg aus der Harmoniesucht. Finden Sie nicht auch, dass es gar nicht so schwer ist, wenn man sich einmal in Ruhe  mit sich selbst beschäftigt, wirklich gute und positive Eigenschaften an sich zu entdecken, von denen man vorher gar nicht wußte, dass man sie hat?

Sollten Sie noch nicht dazu gekommen sein, meinen gestrigen Rat zu beherzigen und umzusetzen, dann haben Sie ja jetzt am Wochenende vielleicht ein wenig Muße, dies zu tun!

Wenn Sie nun auf einem Blatt Papier all die guten Eigenschaften und Fähigkeiten aufgezählt haben, die Ihnen eigen sind, dann ist das doch wirklich ein Grund, ganz stolz auf sich selbst zu sein, finden Sie nicht auch? Lassen Sie dieses Gefühl auf sich wirken und genießen Sie es!  So viele Eigenschaften, die Sie vor anderen Menschen, die Sie kennen, auszeichnen! Jetzt sagen Sie aber bitte nicht, Sie hätten nichts gefunden, was Sie für wert halten, aufgeschrieben zu werden – denn das gibt es nicht, weil jeder, aber auch jeder Mensch Eigenschaften hat, die ihn von anderen unterscheiden, und hier meine ich natürlich:gute Eigenschaften!  Einige Tipps, wo Sie bei sich suchen können, habe ich Ihnen ja gestern schon gegeben.

Fällt Ihnen spontan nichts ein, was Sie aufschreiben können, dann gehen Sie noch mal in sich und stellen sich die Frage:” Welche Fähigkeiten habe ich, die mich von meinen Mitmenschen unterscheiden?” Versuchen Sie auch nicht, etwas Großartiges zu finden, wie zum Beispiel:” Ich bin ein gottbegnadeter Sänger!” oder sonst etwas Hochtrabendes! Die kleinen und oft kaum beachteten Fähigkeiten sind es meistens, die Sie vor anderen auszeichnen!Sind Sie ein besonders umsichtiger Autofahrer? Decken Sie besonders liebevoll den Tisch? Sind Sie ein besonders geduldiger Zuhörer? Alles Dinge, die von Ihnen  beachtet werden müssen! 

Jetzt machen wir den ultimativen Zeitsprung und schauen uns an, wie Sie dann weiter vorgehen können, wenn Sie sich neu entdeckt haben! Gewappnet mit den neuen Erkenntnissen über sich selbst, probieren Sie vielleicht, in Ihrem Freundeskreis beginnend, aus, wie es ist, wenn Sie nun Ihren eigenen Standpunkt beziehen zu einem Thema, das im Gespräch gerade aufkommt.  Ich möchte Ihnen anhand eines gerade heiß diskutierten Themas ein Beispiel geben: auf Grund der schrecklichen Katastrophe in Duisburg wird ja der Rücktritt des dortigen Bürgermeisters gefordert. Mal angenommen, dieses Thema kommt auf, und während Sie sich früher immer bei solchen Diskussionen zurückhielten, sagen Sie nun einfach und mit Nachdruck Ihre Meinung. ( Sie wissen ja nun um Ihren Wert, und jeder Diskussionsbeitrag trägt zur Bereicherung bei in einer solchen Runde!) Sie haben keine Angst mehr, abgelehnt zu werden, geschweige denn Angst, Ihren Mund aufzumachen! Selbst wenn Ihre Meinung nicht auf Zustimmung stößt: jeder hat das Recht, seine Meinung sagen zu dürfen! Und: was kann auch passieren, wenn nicht alle Ihrer Meinung wären? Nichts! Im Gegenteil, sollten Sie sich bisher wirklich immer zurück gehalten haben und kaum je Ihrer Meinung Ausdruck verliehen haben, werden Ihre Freunde mit Sicherheit erstaunt und erfreut sein, wenn Sie einen Diskussionsbeitrag leisten!  

“So, das mag ja nun noch gehen”, denken Sie vielleicht,” aber wie sieht es denn in meiner Partnerschaft aus, wie schaffe ich es, dort meine Meinung zu sagen?”  Hier sieht die Sache, jedenfalls in der praktischen Umsetzung, in der Tat ein wenig anders aus, da der Dämon der Verlustangst  noch dazu kommt. Betrachten Sie aber mal diesen Aspekt wie folgt: bestimmt haben Sie sich, als Sie sich kennenlernten, als gleich-wertig  angesehen und lieben gelernt. In einer Parnerschaft ist es unabdingbar, dass man miteinander kommuniziert, weil das eine der wichtigesten Ebenen des Kennenlernens und der Partnerschaft überhaupt darstellt. Und das, so lange man zusammen ist! Sagt jetzt ein Partner zu allem buchstäblich “ja” und “amen”, dann findet keine Kommunikation statt. Weder weiß der Partner, wie Sie denken, noch was Sie denken und erst recht weiß er nicht, warum Sie etwas denken! Dies zu wissen und sich miteinander auszutauschen ist das Salz in der Beziehung, denn ohne Austausch kann auch keine Beziehung wachsen, geschweige denn überhaupt auf  Dauer bestehen bleiben! Dies zu erkennen, ist der erste Schritt in die richtige Richtung !

Das Beste ist, wenn Sie Ihrem Partner Ihre  Verlustangst mit dem gewonnen Selbst-Vertrauen mitteilen! Es ist immer der beste ( nicht der leichteste!!) Weg, das Problem bei den “Hörnern zu packen” und nicht lange drum herum zu reden! Sie werden erleben, dass Ihr Partner mit Verständnis reagiert,und im Idealfall werden Sie sich über alle Dinge, die die ganze Zeit ungesagt waren, aussprechen.

Natürlich sollten Sie auch eine andere Reaktion seitens des Partners in Betracht ziehen – Sie kennen ihn! Sollte er nicht mit Verständnis und Offenheit reagieren und aus der Situation gar ein Streit entstehen, dann sind Ihrerseits neue Überlegungen gefordert, ob die Partnerschaft, die Sie haben, sich auch weiterhin so nennen kann! Aber auch, falls Sie solche Überlegungen anstellen müßten, gilt dann der Spruch:” Besser spät als nie!”, denn Sie haben es verdient, in einer glücklichen und erfüllten Partnerschaft zu leben!  

Ich hoffe sehr, dass ich Ihnen einige Gedankenanstösse bieten konnte und ich freue mich, wenn Sie mir schreiben, damit wir eine lebendige Diskussion eröffnen können!

Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern meines Blogs ein schönes und erholsames Wochenende!

Herzlichst

Ihre Marina Schott

 

Jul

29

Liebe Leserinnen und Leser,

heute möchte ich einen neuen Aspekt der Harmoniesucht beleuchten:  Ich möchte ihn:”Die Angst vor der Kommunikation” nennen.

Es ist zweifelsfrei festzustellen, dass die Kommunikation im Leben vieler Menschen ein Problem darstellt- wieviele Ehen scheitern daran, dass nicht oder nicht umfassend kommuniziert wird! Das Miteinander-Reden scheint sogar, angesichts der immer drückender werdenden Belastungen, denen die meisten Menschen im Alltag ausgesetzt sind, vielerorts aus der Mode gekommen zu sein.

Sass man früher öfter mal nach Feierabend gemütlich bei einem Glas Wein zusammen und unterhielt sich, so verdrängen heute oft Fernsehprogramme oder anderen Orts gesuchte Zerstreuungen diesen schönen und auch nötigen Brauch. Das hat natürlich große und gravierende Auswirkungen auf das Mit-Einander, da sich so die Gefahr um ein Vielfaches vergrößert, dass man sich einfach auseinanderlebt,um sich dann eines Tages- als logische Konsequenz- einfach “nichts mehr zu sagen” zu haben! 

Wenn dieses nun vielen Menschen (leider!) so geht, um wieviel mehr sind dann Menschen, die harmoniesüchtig sind, davon betroffen! Ihr geringes oder auch  nicht vorhandenes SELBST-WERT-GEFÜHL vebietet, ja verhindert oft ein freimütiges Äußern eines  eigenenWunsches oder einer Meinung. Dies kann dann in dem Dilemma münden, dass der Partner oder auch die Mitmenschen den von der Harmonie-Sucht Betroffenen gar nicht richtig kennen oder einschätzen können, da diese dann eben gar nicht wissen, WIE oder WAS er denkt.

( Eine Anmerkung in eigener Sache: es sei mir gestattet, der Einfachheit halber, die männliche Form zu nennen – selbstverständlich ist immer auch das weibliche Geschlecht gemeint!)

Wie aber kann nun ein von der Harmoniesucht betroffener Mensch sich aus dieser Situation befreien? Wie kann er hinfinden zu einer klaren Kommunikation, wie kann er lernen, seine Meinung und seine Wünsche zu formulieren und sie dem Gegenüber mitzuteilen?

Der erste Schritt – wie kann es anders sein – beginnt immer bei sich selbst: Lernen Sie sich selbst zu lieben! Dass dieses leichter geschrieben als getan ist, ist mir natürlich klar. Beginnen Sie damit, dass Sie alles aufschreiben, was Ihnen an Ihnen gefällt! Das ist ein bedeutender, weil auch sehr schwieriger Schritt! Wann setzt man sich schon einmal hin und denkt in aller Ruhe über sich selbst nach, nicht wahr? Aber gerade dies zu tun,ist unumgänglich, wenn Sie wirklich eine Lösung anstreben, sich aus der Harmoniesucht zu befreien. Und wie so häufig liegt der Ausweg auch hier darin, sich selbst ein klares Konzept zu basteln – und dies beginnt nun einmal mit der Selbst-Erforschung. Beginnen Sie mit Ihren äußeren Werten – haben Sie schöne Haare, Augen, einen schönen Mund? Sind Sie gut gebaut? Haben Sie schöne Haut, eine schöne Stimme? Haben Sie vielleicht lustige Sommersprossen? Oder irgendwo einen kecken Leberfleck? Schauen Sie sich ruhig einmal für längere Zeit im Spiegel an: Sehen Sie darin nette Lachfalten? Oder ein sympathisches Gesicht? Wenn Sie sich so Zeit für sich genommen haben – und bitte, nehmen Sie sich dafür viel Zeit – dann beginnen Sie, sich an Ihre inneren Werte heranzutasten: Was können Sie besonders gut? Sind Sie ein Koch-Genie oder können gut backen? Sind Sie besonders belesen und wissen über ein Gebiet besser Bescheid, als die Menschen, die Sie kennen? Sind Sie humorvoll, können gut Witze erzählen? Sind Sie besonders tiefsinnig und empfindsam? Können Sie gut Gedichte schreiben oder sind Sie besonders reiselustig und kennen sich gut in der Welt aus?

Ich könnte noch tausende von Aspekten nennen, aber das würde den Rahmen sprengen! Wenn Sie sich also so ganz viel Zeit für sich genommen haben, um sich selbst kennenzulernen, werden Sie erstaunt sein, wieviele Wertvolle Eigenschaften Sie besitzen!  Hätten Sie das  gedacht? Wie lange haben Sie diese wertvolle Erkenntnis Ihrer eigenen Person aufgeschoben oder nicht daran gedacht, einmal eine solche Liste zu erstellen?!    

So, und nun gehen Sie daran, mit einer neuen Selbstliebe und neuem SELBST-WERT-Gefühl, dieses auch Ihre Mitmenschen wissen zu lassen, indem Sie klar und offen Ihre Meinung sowie Ihre Wünsche äußern.  Wie genau Sie dies tun können, verrate ich Ihnen im 2. Teil auf meinem Blog! Keine Angst, er kommt bald!

Schreiben Sie mir, wie Sie diesen Artikel finden -  konnte er Ihnen ein wenig helfen? Ich freue mich darauf!    

Herzlichst Ihre

Marina  Schott

Jul

23

Liebe Leserinnen und Leser meines Blogs,

die Harmoniesucht ist in vielen Partnerschaften mehr verbreitet, als es landläufig oft den Anschein hat. Um herauszufinden, ob es denn zutrifft, dass eine Partnerschaft droht, in der Harmoniesuchtfalle zu versinken, also konturlos zu werden, ist eine gründliche Selbstanalyse der einzig gangbare Weg. 

Wie merke ich also, ob ich harmoniesüchtig bin in meiner Partnerschaft?

Hier eine Art Checkliste, um dies herauszufinden:

ich schätze mich, wenn ich ehrlich mit mir selber bin, eher als konfliktscheu ein

ich handele nach der Devise:” Bloß keinen Stress!”

ich stimme mich eher auf meinen Partner ein als er sich auf mich

ich gebe lieber nach “um des lieben Friedens willen” ,als meine Standpunkte darzulegen

auch wenn ich im Recht bin, halte ich lieber den Mund, als meine Meinung zu äußern

sobald auch nur weit entfernt eine Meinungsverschiedenheit aufzukommen droht, lenke ich lieber ein- egal um welchen Preis 

wenn Konflikte auf tauchen, versuche ich, sie zu übergehen, anstatt sie zu kommunizieren

drohende Konflikte machen sich auch physisch bemerkbar zum Beispiel durch Nervosität ode feuchte Hände

ich habe oft bei Meinungsverschiedenheiten Schuldgefühle ohne Anlass

mit einer konfliktbeladenen Atmosphäre werde ich einfach nicht fertig

Erkennt der/die eine oder der/die andere Leser/Leserin sich in einem der Punkte oder sogar in mehreren Punkten wieder? Dann haben Sie hier ein  sicheres Indiz dafür, dass Sie dringend etwas ändern müssen!

“Dies ist leicht gesagt, und schwer getan!” werden Sie mir jetzt mit Recht entgegenhalten.

Zuerst einmal möchte ich Ihnen sagen, dass diese Fälle keine Schicksalschläge sind, und Sie sie, vielleicht weil diese Situation schon länger andauert, trotzdem nicht weiter als gegeben hinnehmen müssen. Begeben wir uns doch einfach einmal gemeinsam auf dem Weg zu Ihnen:

Kennen Sie Ihren Selbst-Wert? Haben Sie jemals danach gesucht? Kennen Sie sich – Ihre Stärken und Ihre Schwächen?  Auch auf die Gefahr, dass ich mich wiederhole: dies sind die ersten Fragen und vorallem die Wichtigsten! Tun Sie sich selbst den Gefallen und beschäftigen Sie sich mit dem Wichtigsten: mit sich selbst! Alle Erkenntnisse, die Sie aus diesem Prozess ziehen, legen Sie schriftlich nieder wie in einer Art Tabelle. Zögern Sie nicht,  und schreiben Sie alles, aber wirklich auch alles auf, was Ihnen einfällt! Können Sie gut zuhören? Sind Sie immer für andere da? Helfen Sie, wo immer Sie können? Sind Sie großzügig und geben auch dann, wenn es Ihnen schwer fällt? Sind Sie humorvoll? Lachen Sie gerne? Schlucken Sie jede negative Äußerung – auch, wenn sie berechtigt ist- herunter oder sagen Sie offen Ihre Meinung? Stehen Sie zu sich selbst und zu dem, was und wie Sie sind?

Schreiben Sie einfach alles auf! Wenn Sie dies getan haben, dann schreiben Sie – ganz ehrlich – auf, wie Sie sich die Kommunikation mit Ihrem Partner wünschen und was Sie an Ihrer Partnerschaft – hierbei ganz besonders an Ihren Reaktionen -stört. Wie wünschen Sie sich in Ihrer Partnerschaft zu sein? Würden Sie sich oft wünschen, dass Sie Ihre Meinung vertreten oder besser vertreten könnten? Haben Sie das Bedürfnis, öfter Ihre Wünsche kommunizieren zu können oder überhaupt erst einmal Ihre Wünsche äußern zu können? Geht es Ihnen insgeheim oft selber auf die Nerven,dass Sie immer “klein beigeben?” Horchen Sie in sich hinein und scheuen Sie sich nicht, auch die kleinste Kleinigkeit zu Papier zu bringen, die Ihnen wichtig ist.

Wenn Sie dies getan haben – und das kann durchaus Tage in Anspruch nehmen, aber:gönnen Sie sich alle Zeit der Welt! – dann gehen Sie an die Umsetzung der Verbesserung!

Gibt es denn ein Geheimnis, das Ihnen hilft , der Harmoniesuchtfalle in  Zukunft zu entgehen?  Ja, dies gibt es! Es heißt: Kommunikation   

Sprechen Sie mit Ihrem Partner und denken Sie dabei immer an einen sehr bekannten Werbespruch:” Sie sind es sich wert!”

Egal, was in Zukunft in Ihrer Partnerschaft auch passieren mag, äußern Sie Ihre Meinung, äußern Sie Ihre Wünsche und: verteidigen Sie sie!! Mit Sachlichkeit und Eingehen auf die Wünsche des Anderen und unter Einbeziehung seines Standpunktes – denn es muss keine lautstarken Auseinandersetzungen geben! -  werden Sie nach und nach sehen, dass Sie einer Partnerschaft in ehrlicher Harmonie immer näher kommen, ohne dass Sie den Mund halten. Sie werden erleben, dass Ihr Partner Sie beginnen wird, in einem anderen Licht zu sehen und Sie als eigenständige und schätzenswerte Persönlichkeit wahrzunehmen beginnt, die durchaus in der Lage ist, Ihren eigenen Standpunkt sachlich und mit Nachdruck zu verteidigen oder darzulegen. Vergessen Sie nicht, dass Sie auch für sich eine Eigen-Verantwortung haben!Wenn Sie geduldig mit sich sind und sich wirklich auch die nötige Zeit geben, dann steht einer Partenerschaft in wirklicher Harmonie nichts mehr im Wege!

Dass Ihnen dies gelingen möge, wünsche ich Ihnen von ganzem Herzen!

Herzlich

Ihre Marina Schott

Jul

21

Liebe Freundinnen und Freunde der Harmonie,

heute möchte ich einmal ein Thema behandeln, dass so ungeheuer wichtig ist und doch von vielen Menschen nicht oder nicht genügend beachtet wird: die Selbstliebe oder auch die Eigenliebe genannt in Beziehung zur Harmoniesucht.Obwohl sich in der heutigen Zeit sehr Vieles aus der Abgrenzung heraus (leider!) definiert und Eigen-oder Selbstliebe manchmal geradezu verpönt ist, geht ohne eine gesunde Portion Eigenliebe- gerade auch in mitmenschlichen Beziehungen – gar nichts. Dies erstreckt sich auf alle Bereiche unseres Lebens, sei es nun im Privat-oder Berufsleben. Der Mensch vermag ohne eine gewisse Portion Egoismus – also eine auf das “Ich” bezogene Handlungsweise ( was nichts mit Egozentrik zu tun hat, wobei hier das “Ich” zum Massstab aller Dinge wird) weder ein gutes Privatleben zu führen noch im Berufsleben voranzukommen. Ich behaupte sogar, dass die allerwenigsten Menschen mit ihrem eigenen “Ich” richtig, das heißt im besten Sinne”gesund”, in der Lage sind, umzugehen. Um nicht von einem Extrem ins andere zu fallen, ist auch hier wieder das berühmte Mittelmaß gefragt, ein Maß, was sich eben genau in der Mitte ansiedelt. Die Schwierigkeit besteht also darin, eine Balance zu finden, zwischen einem gesunden Selbst-Wert-Gefühl und einem Gefühl wann es die Situation erfordert, den Anderen in den Mittelpunkt seines Handelns und Denkens zu stellen, ohne sich selbst zu vernächlässigen!  

Wenn nun ein Mensch unter Harmoniesucht leidet, erfordert es einige Bewußtwerdungsprozesse, um sich dieser zu entledigen: zuerst einmal ist es dringend notwendig, sich seiner Stärken und seines Wertes wirklich bewußt zu werden und diese zu erkennen. Am effektivsten ist dann die Frage an sich selbst zu stellen:”Was kann ich, was zeichnet Mich – also mein Wesen, meinen Charakter, mein So-Sein  -aus?” Es ist von großer Bedeutung, diese Eigenschaften dann auch schriftlich festzulegen! Nur so kann ein von der Harmoniesucht betroffener Mensch zur vollen Erkenntnis gelangen:” Ach, ich bin ja o.k!” Nach einer solchen geistigen “Nabelschau”, die Erkenntnis und die Einsicht bringt, dass man selber viele Vorzüge und gute Eigenschaften hat, ist es dann möglich, das Problem der Harmoniesucht dahingehend in den Griff zu bekommen, dass die eigene Wertigkeit erkannt und der Andere in diese Wertigkeit sozusagen integriert wird in dem Sinne:” Du bist o.k , aber ich bin es auch!” Wenn erst einmal diese Eigen-Erkenntnis gewonnen ist, ist der erste – und vielleicht der schwierigste- Schritt getan hin zu einer anderen Projektion in Bezug auf die Mitmenschen. Denn nur ,wenn wir unsere Wertigkeit kennen, können wir uns im täglichen Leben auch behaupten. Erst dann sind wir dazu in der Lage, unsere eigenen Standpunkte, unseren eigenen Willen und unsere eigenen Wünsche zu formulieren und auch durchzusetzen.  Dieses führt uns nun wiederum dazu, die Harmoniesucht zu überwinden, indem wir unsere eigene Wertigkeit in die Kommunikation mit dem Gegenüber einbringen, in dem wir instand gesetzt werden, dass,was wir denken, auch zu formulieren, um so auch das zu bekommen, was wir uns wünschen. Nur, wenn wir uns  in die Lage versetzen, klar und deutlich unsere Wünsche und Gedanken zu kommunizieren, werden wir auch das bewirken, was wir beabsichtigen.

In diesem Zusammenhang ist noch ein wesentlicher Punkt anzumerken: DIE ANGST! Die meisten Menschen, die in der Harmoniesuchtfalle stecken, haben regelrecht Angst, ihrer Umwelt das zu sagen, was sie in der jeweiligen Situation denken, weil…ja weil eben das Selbstwertgefühl fehlt und sie immer mit schlimmen Folgen rechnen: sei es, dass sie fürchten, vom Partner verlassen zu werden, wenn sie eine dem Partner nicht “genehme” Reaktion zeigen, sei es, dass sie Angst haben, im Berufsleben von Kolleginnen oder Kollegen nicht mehr akzeptiert oder respektiert zu werden:  aber – Sie werden sehen, der Sie eventuell davon betroffen sind: das Gegenteil wird der Fall sein: gerade nämlich WEIL Sie Flagge zeigen und Ihre Wünsche zum Ausdruck bringen, steigt Ihre Akzeptanz und der Respekt, den Sie bei Ihren Mitmenschen erhalten werden in dem Masse, in dem Sie dies tun! Sie zeigen dann- genau nach Ihrer schriftlich ermittelten Wertigkeit – dass Sie eine wirkliche Persönlichkeit sind.  

Eine echte Bereicherung in dem Leben der von Harmoniesucht Betroffenen wird diese Erfahrung auslösen und ihnen helfen,je mehr sie sich zu ihrer eigenen Wertigkeit bekennen und  damit Selbstliebe in sich auszulösen imstande sind, der Harmoniesucht für immer “Adieu” zu sagen!

Herzlich

Marina Schott

Jul

15

Liebe Bloggerinnen und Blogger,

erkennen Sie oder Sie sich vielleicht in einem dieser Punkte wieder? 

Welche Indikatoren zeigen Ihnen an, dass Sie unter Harmoniesucht am Arbeitsplatz leiden?

-         Überstunden, die in keiner Relation zu Ihrem Aufgabengebiet stehen

-         Übermäßige Müdigkeit bis hin zu völligen Erschöpfungszuständen

-         Unlust an der Arbeit bis hin zur inneren Kündigung

-         Völlige Motivationslosigkeit

-         Zeitlich bedingte Depressionszustände

-         Das dauernde Gefühl, Sie müssten noch mehr tun

-         Das Gefühl, die Arbeit ist nie beendet trotz aller Anstrengungen

-         Das „Hamsterrad“ Gefühl

-         Sie haben keine eigene Meinung mehr, sondern sind nur noch bemüht, es den anderen Kollegen/ Kolleginnen recht zu machen

-         Sie verlieren das Gefühl für:“ bis hier her und nicht weiter“

-         Sie sind über die Massen angespannt und fast verbissen

-         Sie fühlen sich völlig ausgelaugt bis hin zu burn out Zuständen

Erkennen Sie einige Anzeichen bei sich selbst? Wenn Sie diese Frage mit einen eindeutigen „Ja“ beantworten können, haben Sie schon auf Ihrem Sieg gegen die Harmoniesucht am Arbeitsplatz einen bedeutenden Weg zurückgelegt, nämlich den, der Selbsterkenntnis.

Mehr zu diesem Thema können Sie bald hier lesen!

Einen schönen guten Abend Ihnen allen!

Herzlich

Ihre

Marina Schott